Juli 2026
Seit Gründung des Vereins „Helmern - Dorf mit Kunst und Kultur“ vor vier Jahren gehört der jährliche Vereinsausflug zum festen Programmpunkt.
Dieses Jahr besuchten eine Reihe der Vereinsmitglieder das Forum Anja Niedringhaus (FAN) im aufwendig restaurierten „Tilly-Haus“ in Höxter.
Der u.a. mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten, 2014 in Afghanistan erschossenen Fotojournalistin ist seit 2025 in ihrem Geburtsort Höxter ein FrauenOrt NRW gewidmet.
Auch Helmern wurde als FrauenOrt NRW mit der NS-Widerständlerin Äbtissin Benedicta von Spiegel - initiiert vom Verein „Helmern - Dorf mit Kunst und Kultur“ - ausgezeichnet.
So lag die Wahl dieses Ausflugsziels nahe.
Nach einer fachkundigen Führung durch die Ausstellung widmeten sich die Vereinsmitglieder bei der anschließenden Kaffeepause auch der Vorbereitung ihrer nächsten Veranstaltung:
Am Samstag, dem 5. September lädt der Verein zu einem „Sommerabend für Sinne und Saxophon“ ein.

August 2025
Ein schwarz-bunter Abend hat die Besucher in der vollbesetzten St. Kilian Halle Helmern begeistert. Landsatiriker Udo Reineke erläuterte ausführlich, was das Landleben an Besonderheiten mit sich bringt. Aus alten Zeiten wurde über die Hausschlachtung berichtet sowie über die Miste im Dorf und alles was die Viehhaltung im Dorf so mit sich brachte.
Helmern, als Ort mit Kunst wurde kritisch - aber auch liebevoll - betrachtet nach dem Motto "Ist das Kunst oder kann das weg?". Schnell wurde klar, dass der Kabarettist es auf die Lachmuskeln abgesehen hatte und dies mit vollem Erfolg. Letztlich bedanke sich Vorsitzender Matthias Gockeln für den gelungenen Abend und überreichtet als Andenken an den lustigen Sommerabend ein graviertes Frühstücksbrettchen mit heimischer Mettwurst.
Als Dank gab es von Udo Reineke noch eine Zugabe - nach der Art von Namensvetter Udo Jürgens - im Bademantel.


August 2025
Der Vereinsausflug führte in diesem Jahr in das LWL Freilichtmuseums Detmold.
Im LWL-Museum in Detmold erlebten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, wie Menschen in Westfalen-Lippe im Laufe der vergangenen Jahrhunderte gelebt, gearbeitet und ihren Alltag gestaltet haben. Das Freilichtmuseum umfasst mehr als 90 Hektar Kulturlandschaft und 120 historische Gebäude aus der ganzen Region. Hier fühlen Sie sich in vergangene Zeiten zurückversetzt.
Das Museum zeigt anschaulich, wie sich das Leben in Westfalen-Lippe in den letzten Jahrhunderten verändert hat. Originalgetreu aufgebaute Gebäude und Landschaften vermitteln einen realistischen Eindruck vergangener Zeiten.
Entdecken konnten die Mitglieder des Vereins die eindrucksvollen Hofanlagen aus dem Norden und Westen Westfalens, dargestellt in der Zeit zwischen 1800 und 1860; erkunden Sie ein ostwestfälisches Dorf um 1900 oder ein kleines sauerländisches Dorf um 1920 – oder tauchen Sie ein in die 1950er und 1960er Jahre im Siegerländer Dorf.

